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Smartphone-Hersteller jubeln: Zehn Milliarden Euro Umsatz!

Der Boom hält an: Die Smartphone-Hersteller erzielten 2015 einen Umsatz von zehn Milliarden Euro. Vor allem neue Technologien und Features steigerten die Kauflaune. Und das, obwohl der Durschnittspreis angestiegen ist.
Smartphone-Hersteller jubeln: Zehn Milliarden Euro Umsatz! Mit 26,2 Millionen in Deutschland verkauften Geräte machten die Smartphone-Hersteller mehr als zehn Milliarden Euro Umsatz. (© 2016 Maxx-Studio/Shutterstock)

2015 war ein gutes Jahr für die Smartphone-Hersteller

51 Millionen Deutsche ab 14 Jahren nutzen ein Smartphone. Das sind rund drei Viertel (74 Prozent) aller Bundesbürger. Doch von einer Marktsättigung ist nichts zu spüren. Im Gegenteil: Im vergangenen Jahr gingen 26,2 Millionen Geräte über den Ladentisch, was einem Plus von 7,4 Prozent gegenüber 2014 entspricht. Der Umsatz legte um 22 Prozent zu und knackte so erstmals die Zehn-Milliarden-Euro-Grenze (10,3 Milliarden Euro). Die Smartphone-Hersteller werden diese Zahlen vom Digitalverband Bitkom sicher gern hören. Grundlage der Daten sind aktuelle Vorhersagen des European Information Technology Observatory (EITO).

Dr. Hannes Ametsreiter, Mitglied des Bitkom-Präsidiums konstatiert:

"Der Smartphone-Boom ist ungebrochen."

Er erklärt die starke Nachfrage mit technischen Neuerungen, die sich die Smartphone-Hersteller haben einfallen lassen. Dazu zählt er beispielsweise größere Displays, Bezahlung per Handy sowie verbesserte Kameras und ausdauerndere Akkus. Die Innovationen schlagen sich allerdings auch stark in den Preisen nieder. So kostete ein Smartphone im vergangenen Jahr durchschnittlich 395 Euro, 2014 noch 348 Euro.

Das machen die Deutschen mit ihrem Smartphone

Die Ausgabe soll sich lohnen und so verwenden die Deutschen ihre schlauen Handys oft und für viele Aufgaben.

  • 82 Minuten dauert die durchschnittliche Nutzung.
  • 99 Prozent telefonieren mit ihrem Gerät.
  • 89 Prozent machen damit Fotos und Videos.
  • 80 Prozent nutzen Suchmaschinen.
  • 72 Prozent verwenden die Kalender- beziehungsweise Terminfunktionen.
  • 69 Prozent hören Musik.
  • 67 Prozent sind mit Ihrem Smartphone in sozialen Netzwerken unterwegs.
  • 55 Prozent verschicken SMS, weitere
  • 55 Prozent E-Mails und
  • 50 Prozent Kurznachrichten (WhatsApp, Threema)

In der Folge stieg der Datenverbrauch an und lag 2015 bei 531 Millionen Gigabyte. Für dieses Jahr veranschlagt Bitkom 674 Millionen Gigabyte.

Die Hausaufgaben für die Smartphone-Hersteller

Wunschlos glücklich sind die Nutzer allerdings nicht. Ihre Forderungen an die Smartphone-Hersteller lauten:

  • längere Akkulaufzeit (63 Prozent)
  • bessere Fotokamera (36 Prozent)
  • mehr Speicherkapazität (35 Prozent)
  • höhere Rechenleistung (23 Prozent)
  • größeres Display (19 Prozent)
  • 3D-Fähigkeit (elf Prozent)
  • geschwungener oder biegsamer Bildschirm (zehn Prozent)

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Smartphone-Hersteller jubeln: Zehn Milliarden Euro Umsatz!

Der Boom hält an: Die Smartphone-Hersteller erzielten 2015 einen Umsatz von zehn Milliarden Euro. Vor allem neue Technologien und Features steigerten die Kauflaune. Und das, obwohl der Durschnittspreis angestiegen ist.
Smartphone-Hersteller jubeln: Zehn Milliarden Euro Umsatz! Mit 26,2 Millionen in Deutschland verkauften Geräte machten die Smartphone-Hersteller mehr als zehn Milliarden Euro Umsatz. (© 2016 Maxx-Studio/Shutterstock)

2015 war ein gutes Jahr für die Smartphone-Hersteller

51 Millionen Deutsche ab 14 Jahren nutzen ein Smartphone. Das sind rund drei Viertel (74 Prozent) aller Bundesbürger. Doch von einer Marktsättigung ist nichts zu spüren. Im Gegenteil: Im vergangenen Jahr gingen 26,2 Millionen Geräte über den Ladentisch, was einem Plus von 7,4 Prozent gegenüber 2014 entspricht. Der Umsatz legte um 22 Prozent zu und knackte so erstmals die Zehn-Milliarden-Euro-Grenze (10,3 Milliarden Euro). Die Smartphone-Hersteller werden diese Zahlen vom Digitalverband Bitkom sicher gern hören. Grundlage der Daten sind aktuelle Vorhersagen des European Information Technology Observatory (EITO).

Dr. Hannes Ametsreiter, Mitglied des Bitkom-Präsidiums konstatiert:

"Der Smartphone-Boom ist ungebrochen."

Er erklärt die starke Nachfrage mit technischen Neuerungen, die sich die Smartphone-Hersteller haben einfallen lassen. Dazu zählt er beispielsweise größere Displays, Bezahlung per Handy sowie verbesserte Kameras und ausdauerndere Akkus. Die Innovationen schlagen sich allerdings auch stark in den Preisen nieder. So kostete ein Smartphone im vergangenen Jahr durchschnittlich 395 Euro, 2014 noch 348 Euro.

Das machen die Deutschen mit ihrem Smartphone

Die Ausgabe soll sich lohnen und so verwenden die Deutschen ihre schlauen Handys oft und für viele Aufgaben.

  • 82 Minuten dauert die durchschnittliche Nutzung.
  • 99 Prozent telefonieren mit ihrem Gerät.
  • 89 Prozent machen damit Fotos und Videos.
  • 80 Prozent nutzen Suchmaschinen.
  • 72 Prozent verwenden die Kalender- beziehungsweise Terminfunktionen.
  • 69 Prozent hören Musik.
  • 67 Prozent sind mit Ihrem Smartphone in sozialen Netzwerken unterwegs.
  • 55 Prozent verschicken SMS, weitere
  • 55 Prozent E-Mails und
  • 50 Prozent Kurznachrichten (WhatsApp, Threema)

In der Folge stieg der Datenverbrauch an und lag 2015 bei 531 Millionen Gigabyte. Für dieses Jahr veranschlagt Bitkom 674 Millionen Gigabyte.

Die Hausaufgaben für die Smartphone-Hersteller

Wunschlos glücklich sind die Nutzer allerdings nicht. Ihre Forderungen an die Smartphone-Hersteller lauten:

  • längere Akkulaufzeit (63 Prozent)
  • bessere Fotokamera (36 Prozent)
  • mehr Speicherkapazität (35 Prozent)
  • höhere Rechenleistung (23 Prozent)
  • größeres Display (19 Prozent)
  • 3D-Fähigkeit (elf Prozent)
  • geschwungener oder biegsamer Bildschirm (zehn Prozent)

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