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Eigene Homepage: Das braucht Ihre Unternehmenswebseite

Die eigene Homepage ist für Unternehmen mittlerweile ein Muss, denn wer keine Unternehmenswebseite hat, firmiert außerhalb der Öffentlichkeit. Kunden suchen Produkte und Dienstleistungen nämlich überwiegend über das Internet. Wir zeigen, wie Sie Ihre Online-Präsenz aufbauen und was Sie damit erreichen können.
Eigene Homepage: Das braucht Ihre Unternehmenswebseite Eine eigene Homepage ist Pflicht, denn viele Verbraucher informieren sich über Google nach Waren und Dienstleistungen. (© 2016 Kunal Mehta/Shutterstock)

Unternehmenswebseite: Mehr als eine Visitenkarte

Die eigene Homepage gilt zurecht als eine Art digitale Visitenkarte im Netz. Aber gleichzeitig ist sie natürlich viel mehr als bloß ein Hinweis auf Ihr Unternehmen, Ihren Namen und Ihre Geschäftsadresse. Wenn Sie wollen, dann wird es die Anlaufstelle im Netz für Ihre angestammte und vor allem potenzielle Klientel. Merke: 90 Prozent der Internetnutzer informieren sich über Google nach Waren und Dienstleistungen aller Art. Wer ohne Unternehmenswebseite ist, wird vom Gros der Kunden nicht bemerkt. Anders ausgedrückt, existiert er praktisch nicht.

Das lässt sich durch eine eigene Homepage ändern. Fragt sich nur, was sie bieten soll. Zunächst mal grundsätzliche Informationen über Ihr Unternehmen. Also, Firmenname und -adresse, Öffnungszeiten und so weiter. Angaben eben, die auch auf der eingangs erwähnten Visitenkarte stehen. Aber das ist das absolute Minimum und zugleich eine Verschwendung der Möglichkeiten. Nutzen Sie die Gelegenheit und stellen Sie sich besser dar – und vor. Zeigen Sie, wer Sie und Ihr Team sind! Stellen Sie Fotos von und aus Ihrem Betrieb ins Netz, informieren Sie über Ihre Leistungen und Preise. Und natürlich gehört zum heutigen Standard auch eine Karte mit dem Unternehmenssitz, im Optimalfall samt Link zu einem Routenplaner.

Zielgruppe direkt ansprechen

Bei der Gestaltung Ihrer Unternehmenswebseite kommt es in erster Linie darauf an, für wen sie gemacht ist. Es geht nämlich nicht darum, sich damit selbst zu verwirklichen, sondern Ihre Zielgruppe anzusprechen. Sie sollten also wissen, wer das ist und Ihre eigene Homepage entsprechend ausrichten. Verwenden Sie die richtige (An-)Sprache und das passende Design.

Dazu gehört für fast alle Kundenkreise auch, das Sie die sozialen Netzwerke, wie Facebook, Twitter oder Instagram, mittels Links (für "Likes" und ähnliches) anbinden. Noch besser ist es, wenn Sie dort eigene Kanäle einrichten und natürlich aktuell halten. Stärken Sie darüber die Kundenbindung, indem Sie Aufrufe starten, Angebote präsentieren oder Feedback einholen.

Wie schon gesagt, eignet sich eine eigene Webpräsenz auch für die Neukundenakquise. Je nach Ihrer geschäftlichen und geografischen Ausrichtung empfiehlt sich deshalb ein mehrsprachiges Angebot.

Werbeträger

Die eigene Homepage ist ein ideales Werbemedium. Warum? Weil Sie damit praktisch einen digitalen Prospekt oder Katalog mit unbegrenzter Auflage haben. Zeigen Sie auf Ihrer Unternehmenswebseite, welche Produkte oder welchen Service es bei Ihnen gerade besonders günstig gibt. Haben Sie Restposten? Dann ab damit als Rabattaktion ins Netz! Sie wollen ein Gewinnspiel veranstalten? Tun Sie es auf Ihrer Homepage kund! Die ist auch die richtige Plattform für digitales Eventmarketing. Das alles stärkt die Kundenbindung. Besonders, wenn Sie erfolgreiche Veranstaltungen und Ereignisse mit Texten, Bildern oder Videos belegen. Warum nicht auch in einem Newsletter?

Mehrwert schaffen

Die nächste Stufe Ihrer Unternehmenswebseite zünden Sie, wenn Sie Ihre Internet-Besucher mit Themen versorgen, die über den geschäftlichen Alltag hinausgehen. Einige Beispiele:

  • Blog: Hier informieren Sie über aktuelle Entwicklungen Ihrer Branche. Etwa über aktuelle gesetzliche Regeln, die momentane Marktentwicklung oder neue Verarbeitungsmethoden. Möglich sind auch Fachartikel oder Tipps zu Ihren Produkten, die nicht in der Gebrauchsanweisung stehen.
  • FAQ: Wenn viele Kunden ähnliche Fragen zu Ihrem Angebot haben, dann beantworten Sie die doch auf Ihrer Homepage. Zum einen ist das ein besonderer Service, zum anderen erspart Ihnen das die eine oder andere Beratung und somit Zeit.
  • Downloads: Gebrauchsanweisungen und technische Informationsblätter sind mittlerweile klassische Inhalte zum Herunterladen für Ihre Kunden. Besonders punkten Sie, wenn Sie beispielsweise für Ungeübte sehr knifflige Montagen mit selbstproduzierten Anleitungen in Text-Bild-Form oder gar als Video Schritt für Schritt erläutern.
  • Übersichtliche Struktur: Die Kür einer perfekten Unternehmenswebseite ist eine klare, intuitive Gestaltung. Das beinhaltet neben einer schlanken Optik auch eine einfache Navigation, eine komfortable Suchfunktion und sinnvolle Links auf passende Inhalte Ihrer Homepage oder die anderer Anbieter.

Umsetzung

Das Potenzial einer Unternehmenswebseite ist also enorm. Der Aufwand, sie zu erstellen, ist es glücklicherweise nicht. Grundsätzlich bieten sich dafür zwei Wege an. Entweder Sie betrauen Sie eine spezialisierte Agentur mit der Aufgabe oder Sie machen das im Alleingang, vorzugsweise mit einem Homepage-Baukasten. Beide Varianten haben für kleine und mittelständische Unternehmen unterschiedliche Nutzen und Mängel.

Vorteile Agentur

  • Erfahrung und Know-how
  • Individuelle und sehr aufwendige Gestaltung der Seite möglich
  • Klare Terminabsprachen
  • Professionelle Abwicklung
  • Übernahme von Befüllung, Pflege, Datenauswertung und SEO-Optimierung der Seite auf Wunsch
  • Geringer Zeitaufwand für den Auftraggeber

Nachteile Agentur

  • Je nach Aufwand und Vereinbarung hohe Kosten (bis zu mehreren Tausend Euro)
  • Auftrag muss detailliert ausformuliert sein
  • Externer Zugriff auf Ihre Unternehmensdaten notwendig
  • Technische und inhaltliche Änderungswünsche kann ausschließlich die Agentur umsetzen
  • Marketingkompetenz muss teils in andere Händen abgegeben werden

Vorteile Homepage-Baukasten

  • Geringe Kosten (ab zirka fünf Euro)
  • Anwendung ohne technische Vorkenntnisse möglich
  • Regie liegt beim Unternehmer selbst
  • Einfache Bedienung in der Regel per Drag'n'Drop
  • Layout-Vorlagen (teils mehrere Hundert) erlauben zahlreiche Gestaltungsvarianten hinsichtlich Design, Farben und Schrift
  • Einbindung individueller Elemente (Logo, Fotos) möglich
  • SEO-Optimierung oft eingebaut
  • Änderungen sind direkt umsetzbar
  • Interna bleiben im Haus
  • Kurze Entscheidungswege

Nachteile Homepage-Baukasten

  • Eigene Kreativität notwendig
  • Pflege und Aktualisierung im Alleingang
  • Eingriffe in das grundsätzliche System des Homepage-Baukastens nur mit Programmierkenntnissen möglich
  • Unter Umständen eigene SEO-Kompetenz gefragt
  • Recherche nach Inhalten für die Unternehmenswebseite kostet Zeit
  • Baukasten-System erlaubt keine völlig freie Gestaltung (zwangsläufig Ähnlichkeit mit anderen Seiten)

Fazit: Die eigene Homepage ist auch für kleine und mittlere Unternehmen praktisch Pflicht. Wer darauf verzichtet, der verschenkt viel Umsatzpotenzial. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich seine Internetpräsenz von Experten erstellen und pflegen. Der Komfort hat allerdings seinen Preis. Für die ersten Schritte in die digitale Welt lohnt sich deshalb eher ein Homepage-Baukasten. Damit wird Ihre Unternehmenswebseite zwar nicht hundertprozentig individuell, doch wesentlich günstiger. Doch Sie müssen dafür Ihre eigene Zeit investieren und Kreativität entfesseln.

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Eigene Homepage: Das braucht Ihre Unternehmenswebseite Eine eigene Homepage ist Pflicht, denn viele Verbraucher informieren sich über Google nach Waren und Dienstleistungen. (© 2016 Kunal Mehta/Shutterstock)

Unternehmenswebseite: Mehr als eine Visitenkarte

Die eigene Homepage gilt zurecht als eine Art digitale Visitenkarte im Netz. Aber gleichzeitig ist sie natürlich viel mehr als bloß ein Hinweis auf Ihr Unternehmen, Ihren Namen und Ihre Geschäftsadresse. Wenn Sie wollen, dann wird es die Anlaufstelle im Netz für Ihre angestammte und vor allem potenzielle Klientel. Merke: 90 Prozent der Internetnutzer informieren sich über Google nach Waren und Dienstleistungen aller Art. Wer ohne Unternehmenswebseite ist, wird vom Gros der Kunden nicht bemerkt. Anders ausgedrückt, existiert er praktisch nicht.

Das lässt sich durch eine eigene Homepage ändern. Fragt sich nur, was sie bieten soll. Zunächst mal grundsätzliche Informationen über Ihr Unternehmen. Also, Firmenname und -adresse, Öffnungszeiten und so weiter. Angaben eben, die auch auf der eingangs erwähnten Visitenkarte stehen. Aber das ist das absolute Minimum und zugleich eine Verschwendung der Möglichkeiten. Nutzen Sie die Gelegenheit und stellen Sie sich besser dar – und vor. Zeigen Sie, wer Sie und Ihr Team sind! Stellen Sie Fotos von und aus Ihrem Betrieb ins Netz, informieren Sie über Ihre Leistungen und Preise. Und natürlich gehört zum heutigen Standard auch eine Karte mit dem Unternehmenssitz, im Optimalfall samt Link zu einem Routenplaner.

Zielgruppe direkt ansprechen

Bei der Gestaltung Ihrer Unternehmenswebseite kommt es in erster Linie darauf an, für wen sie gemacht ist. Es geht nämlich nicht darum, sich damit selbst zu verwirklichen, sondern Ihre Zielgruppe anzusprechen. Sie sollten also wissen, wer das ist und Ihre eigene Homepage entsprechend ausrichten. Verwenden Sie die richtige (An-)Sprache und das passende Design.

Dazu gehört für fast alle Kundenkreise auch, das Sie die sozialen Netzwerke, wie Facebook, Twitter oder Instagram, mittels Links (für "Likes" und ähnliches) anbinden. Noch besser ist es, wenn Sie dort eigene Kanäle einrichten und natürlich aktuell halten. Stärken Sie darüber die Kundenbindung, indem Sie Aufrufe starten, Angebote präsentieren oder Feedback einholen.

Wie schon gesagt, eignet sich eine eigene Webpräsenz auch für die Neukundenakquise. Je nach Ihrer geschäftlichen und geografischen Ausrichtung empfiehlt sich deshalb ein mehrsprachiges Angebot.

Werbeträger

Die eigene Homepage ist ein ideales Werbemedium. Warum? Weil Sie damit praktisch einen digitalen Prospekt oder Katalog mit unbegrenzter Auflage haben. Zeigen Sie auf Ihrer Unternehmenswebseite, welche Produkte oder welchen Service es bei Ihnen gerade besonders günstig gibt. Haben Sie Restposten? Dann ab damit als Rabattaktion ins Netz! Sie wollen ein Gewinnspiel veranstalten? Tun Sie es auf Ihrer Homepage kund! Die ist auch die richtige Plattform für digitales Eventmarketing. Das alles stärkt die Kundenbindung. Besonders, wenn Sie erfolgreiche Veranstaltungen und Ereignisse mit Texten, Bildern oder Videos belegen. Warum nicht auch in einem Newsletter?

Mehrwert schaffen

Die nächste Stufe Ihrer Unternehmenswebseite zünden Sie, wenn Sie Ihre Internet-Besucher mit Themen versorgen, die über den geschäftlichen Alltag hinausgehen. Einige Beispiele:

  • Blog: Hier informieren Sie über aktuelle Entwicklungen Ihrer Branche. Etwa über aktuelle gesetzliche Regeln, die momentane Marktentwicklung oder neue Verarbeitungsmethoden. Möglich sind auch Fachartikel oder Tipps zu Ihren Produkten, die nicht in der Gebrauchsanweisung stehen.
  • FAQ: Wenn viele Kunden ähnliche Fragen zu Ihrem Angebot haben, dann beantworten Sie die doch auf Ihrer Homepage. Zum einen ist das ein besonderer Service, zum anderen erspart Ihnen das die eine oder andere Beratung und somit Zeit.
  • Downloads: Gebrauchsanweisungen und technische Informationsblätter sind mittlerweile klassische Inhalte zum Herunterladen für Ihre Kunden. Besonders punkten Sie, wenn Sie beispielsweise für Ungeübte sehr knifflige Montagen mit selbstproduzierten Anleitungen in Text-Bild-Form oder gar als Video Schritt für Schritt erläutern.
  • Übersichtliche Struktur: Die Kür einer perfekten Unternehmenswebseite ist eine klare, intuitive Gestaltung. Das beinhaltet neben einer schlanken Optik auch eine einfache Navigation, eine komfortable Suchfunktion und sinnvolle Links auf passende Inhalte Ihrer Homepage oder die anderer Anbieter.

Umsetzung

Das Potenzial einer Unternehmenswebseite ist also enorm. Der Aufwand, sie zu erstellen, ist es glücklicherweise nicht. Grundsätzlich bieten sich dafür zwei Wege an. Entweder Sie betrauen Sie eine spezialisierte Agentur mit der Aufgabe oder Sie machen das im Alleingang, vorzugsweise mit einem Homepage-Baukasten. Beide Varianten haben für kleine und mittelständische Unternehmen unterschiedliche Nutzen und Mängel.

Vorteile Agentur

  • Erfahrung und Know-how
  • Individuelle und sehr aufwendige Gestaltung der Seite möglich
  • Klare Terminabsprachen
  • Professionelle Abwicklung
  • Übernahme von Befüllung, Pflege, Datenauswertung und SEO-Optimierung der Seite auf Wunsch
  • Geringer Zeitaufwand für den Auftraggeber

Nachteile Agentur

  • Je nach Aufwand und Vereinbarung hohe Kosten (bis zu mehreren Tausend Euro)
  • Auftrag muss detailliert ausformuliert sein
  • Externer Zugriff auf Ihre Unternehmensdaten notwendig
  • Technische und inhaltliche Änderungswünsche kann ausschließlich die Agentur umsetzen
  • Marketingkompetenz muss teils in andere Händen abgegeben werden

Vorteile Homepage-Baukasten

  • Geringe Kosten (ab zirka fünf Euro)
  • Anwendung ohne technische Vorkenntnisse möglich
  • Regie liegt beim Unternehmer selbst
  • Einfache Bedienung in der Regel per Drag'n'Drop
  • Layout-Vorlagen (teils mehrere Hundert) erlauben zahlreiche Gestaltungsvarianten hinsichtlich Design, Farben und Schrift
  • Einbindung individueller Elemente (Logo, Fotos) möglich
  • SEO-Optimierung oft eingebaut
  • Änderungen sind direkt umsetzbar
  • Interna bleiben im Haus
  • Kurze Entscheidungswege

Nachteile Homepage-Baukasten

  • Eigene Kreativität notwendig
  • Pflege und Aktualisierung im Alleingang
  • Eingriffe in das grundsätzliche System des Homepage-Baukastens nur mit Programmierkenntnissen möglich
  • Unter Umständen eigene SEO-Kompetenz gefragt
  • Recherche nach Inhalten für die Unternehmenswebseite kostet Zeit
  • Baukasten-System erlaubt keine völlig freie Gestaltung (zwangsläufig Ähnlichkeit mit anderen Seiten)

Fazit: Die eigene Homepage ist auch für kleine und mittlere Unternehmen praktisch Pflicht. Wer darauf verzichtet, der verschenkt viel Umsatzpotenzial. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt sich seine Internetpräsenz von Experten erstellen und pflegen. Der Komfort hat allerdings seinen Preis. Für die ersten Schritte in die digitale Welt lohnt sich deshalb eher ein Homepage-Baukasten. Damit wird Ihre Unternehmenswebseite zwar nicht hundertprozentig individuell, doch wesentlich günstiger. Doch Sie müssen dafür Ihre eigene Zeit investieren und Kreativität entfesseln.

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