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Windows 10 kostenlos für kleine Unternehmen

Microsoft verschenkt sein aktuelles Betriebssystem bald auch an kleine Unternehmen. Das Gratis-Update soll die Vorgängerversionen 7 und 8.1 ersetzen. Und zwar ungefragt. Das freut nicht Jeden.
Windows 10 kostenlos für kleine Unternehmen Demnächst will Microsoft Windows 10 kostenlos an mittelständische Unternehmen verteilen. (© 2016 Anton Watman/Shutterstock)

Gratis-Update von Windows 10

Ab Ende Januar versorgt Microsoft kleine Unternehmen in den USA kostenlos mit Windows 10, kurz darauf kommen Betriebe anderer Länder dran. So vermeldet es Golem.de. Ein Gratis-Update auf sein neues Betriebssystem – das haben die Redmonder schon Privatanwendern angeboten, demnächst also auch kommerziellen Usern. Aber nur, wenn diese schon jetzt mit der Professional-Version von Windows 7 oder 8.1 arbeiten. Ältere Ausgaben des Betriebssystems wie XP oder Vista sind von der Aktion ausgenommen, ebenso Enterprise- und Embedded-Versionen.

Damit die Aktualisierung klappt, braucht es eine direkte Verbindung der Computer mit dem Windows-Update-Service von Microsoft sowie eine gemeinsame Domain über Active Directory.

Ein aufgedrängtes Geschenk?

Nicht jeder Nutzer ist von Microsofts Geschenk erfreut, denn es lädt sich automatisch und ungefragt auf die geeigneten Systeme. Dort belegt es immerhin sechs Gigabyte Speicherplatz, die manch Anwender entweder nicht übrig hat oder anderweitig nutzen will. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hält die Zwangsversorgung mit Windows 10 für eine unzumutbare Belästigung und will dagegen juristisch vorgehen. Eine Abmahnung hat sie schon gegen Microsoft ausgesprochen. Mittelständischen Unternehmen, die auf die milde Software-Gabe verzichten wollen, empfiehlt Microsoft den Besuch dieser Support-Seite.

Noch etwa ein halbes Jahr lang ist Windows 10 kostenlos. Danach ist es nur noch gegen Geld zu haben. Inwieweit das automatische Gratis-Upgrade für die Verbreitung von Microsofts Betriebssystem verantwortlich ist, ist unklar. Jedenfalls soll es weltweit auf 200 Millionen Geräten laufen, meldete der Software-Riese Anfang des Jahres.

Weiterführende Links:

  • Lohnt sich Windows 10 für Geschäftskunden? Wir klären die Frage in einem Video.
  • Nicht immer, wenn der Computer abstürzt oder die Festplatte crasht sind darauf gespeicherte Informationen unwiederbringlich. Sehen Sie, wie Sie im Notfall Ihre wichtigen Daten retten.
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Windows 10 kostenlos für kleine Unternehmen Demnächst will Microsoft Windows 10 kostenlos an mittelständische Unternehmen verteilen. (© 2016 Anton Watman/Shutterstock)

Gratis-Update von Windows 10

Ab Ende Januar versorgt Microsoft kleine Unternehmen in den USA kostenlos mit Windows 10, kurz darauf kommen Betriebe anderer Länder dran. So vermeldet es Golem.de. Ein Gratis-Update auf sein neues Betriebssystem – das haben die Redmonder schon Privatanwendern angeboten, demnächst also auch kommerziellen Usern. Aber nur, wenn diese schon jetzt mit der Professional-Version von Windows 7 oder 8.1 arbeiten. Ältere Ausgaben des Betriebssystems wie XP oder Vista sind von der Aktion ausgenommen, ebenso Enterprise- und Embedded-Versionen.

Damit die Aktualisierung klappt, braucht es eine direkte Verbindung der Computer mit dem Windows-Update-Service von Microsoft sowie eine gemeinsame Domain über Active Directory.

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Nicht jeder Nutzer ist von Microsofts Geschenk erfreut, denn es lädt sich automatisch und ungefragt auf die geeigneten Systeme. Dort belegt es immerhin sechs Gigabyte Speicherplatz, die manch Anwender entweder nicht übrig hat oder anderweitig nutzen will. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hält die Zwangsversorgung mit Windows 10 für eine unzumutbare Belästigung und will dagegen juristisch vorgehen. Eine Abmahnung hat sie schon gegen Microsoft ausgesprochen. Mittelständischen Unternehmen, die auf die milde Software-Gabe verzichten wollen, empfiehlt Microsoft den Besuch dieser Support-Seite.

Noch etwa ein halbes Jahr lang ist Windows 10 kostenlos. Danach ist es nur noch gegen Geld zu haben. Inwieweit das automatische Gratis-Upgrade für die Verbreitung von Microsofts Betriebssystem verantwortlich ist, ist unklar. Jedenfalls soll es weltweit auf 200 Millionen Geräten laufen, meldete der Software-Riese Anfang des Jahres.

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