Image for Mdm Logo

Windows-Probleme beheben: 9 hilfreiche Tools

Wer mit Microsofts Betriebssystem arbeitet, der weiß: Windows-Probleme können jederzeit auftauchen. Gut, wenn für solche Fälle hilfreiche Tools schnell zur Hand sind. Manche bietet Windows 10 selbst, andere gibt es kostenlos im Internet.
Windows-Probleme beheben: 9 hilfreiche Tools Windows-Probleme lassen sich mit bordeigenen Mitteln und Grats-Tools beheben. (© 2016 mihalec/Shutterstock)

Windows reparieren mit Windows-DVD

Es darf nicht passieren, tut es aber trotzdem: Windows stürzt ab, friert ein, versagt den Dienst. Nichts geht mehr. Das kündigt sich selten an. Meistens kommt es überraschend und natürlich zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Darauf sollten Sie vorbereitet sein und flott Windows reparieren.

Um das Betriebssystem wieder zum Laufen zu bringen, nutzen Sie am besten eine Installations-CD oder-DVD von Windows 10. Sie haben keine? Dann gibt es unter anderem folgende Möglichkeiten, sich zu behelfen.

  • Laden Sie eine entsprechende ISO-Datei von Windows herunter und brennen Sie die auf einen geeigneten Datenträger oder
  • kopieren Sie die Daten mit dem Gratis-Programm "Rufus" auf einen USB-Stick.
  • Erstellen Sie eine Rettungs-CD mit dem systemeigenen Programm "recoverydrive.exe". Sie finden es mit der Suche von Windows 10.

Anschließend starten Sie eine Systemreparatur über die Option "Starthilfe".

Windows reparieren mit Backups

Wenn Windows 10 aus anderen Gründen mal wieder nicht richtig funktioniert, dann liegt das manchmal an neu installierten Programmen. Natürlich können Sie selbst nach dem Übeltäter suchen und diesen löschen. Allerdings gibt es vielleicht auch eine andere Ursache. Die zu finden, dauert womöglich länger. Windows reparieren geht aber auch eleganter.

Mit Backups. Solche Sicherungen sollten Sie regelmäßig anlegen und bei Windows-Problemen zurückspielen. Als hilfreich für eine Sicherung Ihres kompletten Betriebssystems hat sich beispielsweise das kostenlose Programm "Macrium Reflect Free" erwiesen. Gute Dienste erweist alternativ "Veeam Endpoint Protection".

Sinnvoll ist es auch, nicht nur das ganze System, sondern auch Ihre Daten zu sichern. Das klappt unter anderem mit "FreeFileSync". Mit "Robocopy" bringt Window 10 selbst ein solches Helferlein mit. Wie Sie es anwenden, erfahren Sie bei "Heise.de".

Windows-Probleme beheben: Autostart-Programme löschen

Besonders nervig sind Startprobleme von Windows 10, die durch überflüssige Autostart-Programme ausgelöst werden.  Zum Glück ist auch dagegen ein Gratis-Kraut gewachsen. Es heißt: Autoruns.

Es ist nicht notwendig, die Anwendung zu installieren. Es genügt, sie zu starten. Anschließend zeigt sie auf der Registerkarte "Everything" sämtliche Autostart-Programme Ihres Computers an. Über die Liste können Sie unerwünschte Kandidaten löschen oder deaktivieren.

Windows-Probleme beheben: Treiber aktualisieren

Eine Grundvoraussetzung für ein möglichst reibungslos funktionierendes Windows 10 sind aktuelle Treiber für alle Programme. Allerdings wird gern vergessen, diese auf den neuesten Stand zu bringen. Die Folge: Manche Anwendungen stellen plötzlich ihre Arbeit ein oder laufen nicht richtig.

Hier setzt zum Beispiel "SlimDrivers" an, das es auch in einer kostenlosen Version gibt. Das Programm erkennt veraltete Treiber. Auf Ihren Befehl hin lädt es die frischen Dateien vom jeweiligen Hersteller herunter und aktualisiert dann die Treiber.

Windows-Probleme beheben: Speicherplatz entrümpeln

Im Laufe der Zeit landen mehr und mehr Programme auf der Festplatte und machen den Computer immer langsamer. Wird der Speicherplatz knapp, weist Sie Windows 10 zwar auf diesen Tatbestand hin, bietet Ihnen aber keine adäquate Unterstützung bei der Lösung eines der häufigsten Windows-Probleme an.

Greifen Sie stattdessen auf Programme wie den "CCLeaner" zurück. Der räumt auf der Festplatte oder SSD zumindest mit temporären Dateien auf. Das schafft schon mal Freiraum.

Wollen Sie Speicherplatzfressern im Detail auf die Spur kommen, dann empfiehlt sich ein Gratis-Tool wie "TreeSize Free". Es informiert Sie über die Größe beziehungsweise den Speicherplatzbedarf aller Programme und Ordner. So gewinnen Sie einen Überblick über den kompletten Inhalt der Festplatte(n) und finden speicherintensive Anwendungen und Dateien, die Sie bei Bedarf löschen.

Weiterführende Links:

  • Ein umfangreiches Special zu Windows 10 finden Sie bei "Computer Bild".
  • Windows 10: Lohnt es sich für Geschäftskunden? Die Antwort auf diese Frage gibt unser Video.
  • Personalisierte Arbeitsumgebung: Windows 10 konfigurieren Sie mit ein paar einfachen Klicks nach Ihrem Geschmack.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber
alle ratgeber
Neues zu Unternehmenssoftware
alle ratgeber Alle Beiträge

Windows-Probleme beheben: 9 hilfreiche Tools

Wer mit Microsofts Betriebssystem arbeitet, der weiß: Windows-Probleme können jederzeit auftauchen. Gut, wenn für solche Fälle hilfreiche Tools schnell zur Hand sind. Manche bietet Windows 10 selbst, andere gibt es kostenlos im Internet.
Windows-Probleme beheben: 9 hilfreiche Tools Windows-Probleme lassen sich mit bordeigenen Mitteln und Grats-Tools beheben. (© 2016 mihalec/Shutterstock)

Windows reparieren mit Windows-DVD

Es darf nicht passieren, tut es aber trotzdem: Windows stürzt ab, friert ein, versagt den Dienst. Nichts geht mehr. Das kündigt sich selten an. Meistens kommt es überraschend und natürlich zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Darauf sollten Sie vorbereitet sein und flott Windows reparieren.

Um das Betriebssystem wieder zum Laufen zu bringen, nutzen Sie am besten eine Installations-CD oder-DVD von Windows 10. Sie haben keine? Dann gibt es unter anderem folgende Möglichkeiten, sich zu behelfen.

  • Laden Sie eine entsprechende ISO-Datei von Windows herunter und brennen Sie die auf einen geeigneten Datenträger oder
  • kopieren Sie die Daten mit dem Gratis-Programm "Rufus" auf einen USB-Stick.
  • Erstellen Sie eine Rettungs-CD mit dem systemeigenen Programm "recoverydrive.exe". Sie finden es mit der Suche von Windows 10.

Anschließend starten Sie eine Systemreparatur über die Option "Starthilfe".

Windows reparieren mit Backups

Wenn Windows 10 aus anderen Gründen mal wieder nicht richtig funktioniert, dann liegt das manchmal an neu installierten Programmen. Natürlich können Sie selbst nach dem Übeltäter suchen und diesen löschen. Allerdings gibt es vielleicht auch eine andere Ursache. Die zu finden, dauert womöglich länger. Windows reparieren geht aber auch eleganter.

Mit Backups. Solche Sicherungen sollten Sie regelmäßig anlegen und bei Windows-Problemen zurückspielen. Als hilfreich für eine Sicherung Ihres kompletten Betriebssystems hat sich beispielsweise das kostenlose Programm "Macrium Reflect Free" erwiesen. Gute Dienste erweist alternativ "Veeam Endpoint Protection".

Sinnvoll ist es auch, nicht nur das ganze System, sondern auch Ihre Daten zu sichern. Das klappt unter anderem mit "FreeFileSync". Mit "Robocopy" bringt Window 10 selbst ein solches Helferlein mit. Wie Sie es anwenden, erfahren Sie bei "Heise.de".

Windows-Probleme beheben: Autostart-Programme löschen

Besonders nervig sind Startprobleme von Windows 10, die durch überflüssige Autostart-Programme ausgelöst werden.  Zum Glück ist auch dagegen ein Gratis-Kraut gewachsen. Es heißt: Autoruns.

Es ist nicht notwendig, die Anwendung zu installieren. Es genügt, sie zu starten. Anschließend zeigt sie auf der Registerkarte "Everything" sämtliche Autostart-Programme Ihres Computers an. Über die Liste können Sie unerwünschte Kandidaten löschen oder deaktivieren.

Windows-Probleme beheben: Treiber aktualisieren

Eine Grundvoraussetzung für ein möglichst reibungslos funktionierendes Windows 10 sind aktuelle Treiber für alle Programme. Allerdings wird gern vergessen, diese auf den neuesten Stand zu bringen. Die Folge: Manche Anwendungen stellen plötzlich ihre Arbeit ein oder laufen nicht richtig.

Hier setzt zum Beispiel "SlimDrivers" an, das es auch in einer kostenlosen Version gibt. Das Programm erkennt veraltete Treiber. Auf Ihren Befehl hin lädt es die frischen Dateien vom jeweiligen Hersteller herunter und aktualisiert dann die Treiber.

Windows-Probleme beheben: Speicherplatz entrümpeln

Im Laufe der Zeit landen mehr und mehr Programme auf der Festplatte und machen den Computer immer langsamer. Wird der Speicherplatz knapp, weist Sie Windows 10 zwar auf diesen Tatbestand hin, bietet Ihnen aber keine adäquate Unterstützung bei der Lösung eines der häufigsten Windows-Probleme an.

Greifen Sie stattdessen auf Programme wie den "CCLeaner" zurück. Der räumt auf der Festplatte oder SSD zumindest mit temporären Dateien auf. Das schafft schon mal Freiraum.

Wollen Sie Speicherplatzfressern im Detail auf die Spur kommen, dann empfiehlt sich ein Gratis-Tool wie "TreeSize Free". Es informiert Sie über die Größe beziehungsweise den Speicherplatzbedarf aller Programme und Ordner. So gewinnen Sie einen Überblick über den kompletten Inhalt der Festplatte(n) und finden speicherintensive Anwendungen und Dateien, die Sie bei Bedarf löschen.

Weiterführende Links:

  • Ein umfangreiches Special zu Windows 10 finden Sie bei "Computer Bild".
  • Windows 10: Lohnt es sich für Geschäftskunden? Die Antwort auf diese Frage gibt unser Video.
  • Personalisierte Arbeitsumgebung: Windows 10 konfigurieren Sie mit ein paar einfachen Klicks nach Ihrem Geschmack.
Weitere Artikel zum Thema
Neue Ratgeber