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Crowdfunding-Projekte: So gelingt die Schwarmfinanzierung

Crowdfunding-Projekte sind unter Umständen nicht nur für Gründer interessant, die mit der Schwarmfinanzierung ihr erstes Projekt realisieren wollen. Auch Unternehmen können von dieser Art der Finanzierung profitieren – wenn sie bei ihrer Crowdfunding-Kampagne einige Hinweise beachten.
Crowdfunding-Projekte: So gelingt die Schwarmfinanzierung Crowdfunding-Projekte können sich auch für etablierte Unternehmen lohnen. (© 2016 Atstock Productions/Shutterstock)

Was ist Crowdfunding?

Crowdfunding-Projekte nutzen für ihre Finanzierung die finanziellen Ressourcen eines möglichst großen Pools von Unterstützern. Auf Plattformen werden die Projekte vorgestellt und Interessierte können sich für einen meist beliebig hohen Beitrag entscheiden, den sie zur Umsetzung leisten möchten. Als Gegenleistung erhalten sie einen sogenannten Reward, der von der Höhe der Zahlung abhängt, zum Beispiel eine Namensnennung auf der Internetseite oder ein Exemplar des fertigen Produkts. Für etablierte Unternehmen kann sich Crowdfunding zum Beispiel lohnen, um mehr Aufmerksamkeit für ein innovatives Produkt zu gewinnen, oder um bei einem risikoreichen Projekt sicherzustellen, dass sich genug Käufer dafür finden.

Die richtige Plattform wählen

Bevor Sie Ihre Kampagne starten können, müssen Sie sich für die geeignete Crowdfunding-Plattform entscheiden. Dabei spielt unter anderem eine wichtige Rolle, ob Sie Ihre Kampagne nur national oder auch international laufen lassen wollen. International können Sie zum Beispiel Kickstarter und Indiegogo nutzen, national sind Startnext und VisionBakery zu nennen. Unter Umständen kommt es für Sie auch in Frage, eine themenbezogene Plattform zu wählen. Dort erreichen Sie direkt eine potenziell interessierte Zielgruppe, allerdings meist auch weniger Menschen als bei größeren Anbietern. Nicht zuletzt sollten Sie auch die Aufmachung und das Konzept der Seite genau betrachten und entscheiden, ob es zu Ihrem Projekt passt.

Die passende Zielsumme festlegen

Das ist leichter gesagt als getan, denn Crowdfunding-Projekte laufen oft nach dem Prinzip "Alles oder nichts" ab: Wenn Sie Ihr Finanzierungsziel nicht erreichen, erhalten Sie nichts von dem gesammelten Geld, sondern dieses geht an die Unterstützer zurück. Setzen Sie die Zielsumme also nicht unrealistisch hoch an, bedenken Sie andererseits aber auch, welchen Betrag Sie für die Umsetzung mindestens benötigen. Vergessen Sie dabei nicht die Kosten für die Rewards und deren Versand.

Attraktive Rewards anbieten

Bei der Auswahl der Rewards sollten Sie Ihre Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren und bedenken, was für sie interessant ist. Bei einem innovativen Produkt ist es natürlich naheliegend, dieses zu einem Preis abzugeben, der unter dem späteren Verkaufspreis liegt. Allerdings möchte vielleicht nicht jeder Unterstützer direkt das Produkt erwerben. Sie sollten deshalb auch für kleinere Beträge Rewards anbieten, die einen Mehrwert haben und einen Anreiz zur Unterstützung darstellen.

Unterstützer finden

Die Unterstützer sind das Herzstück der Crowdfunding-Kampagne – wenn Sie zu wenige finden, wird die Finanzierung nicht erfolgreich sein. Also sollten Sie viel Zeit und Kraft investieren, um möglichst viele Menschen für Ihr Projekt zu begeistern – und das am besten möglichst schnell. Denn je mehr Unterstützer Sie gleich zu Anfang haben, desto erfolgreicher kann Ihre Kampagne werden. Wenn Sie schnell eine relativ hohe Summe erreichen, macht das einen guten Eindruck auf weitere potenzielle Unterstützer und Multiplikatoren. So gewinnen Sie Unterstützer für Ihre Crowdfunding-Projekte:

  • Gestalten Sie Ihre Geschichte spannend: Präsentieren Sie sich und Ihr Projekt auf passende und interessante Weise. Ein gut gemachtes Video lohnt sich dabei immer und gibt den potenziellen Unterstützern einen guten Einblick.
  • Nutzen Sie vorhandene Kanäle: Die Kampagne sollte natürlich nicht nur isoliert auf der Crowdfunding-Plattform laufen. Nutzen Sie stattdessen alle bestehenden Kanäle, um auf  Ihr Projekt aufmerksam zu machen, zum Beispiel Ihren Newsletter, Ihre Unternehmenswebseite oder Ihre Social-Media-Kanäle.
  • Binden Sie Journalisten ein: Auch Journalisten und Blogger sind gute Multiplikatoren, die Sie nicht vernachlässigen sollten. Konzentrieren Sie sich dabei vor allem auf Medien, die zu Ihrem Projekt und Ihrer Zielgruppe passen und die idealerweise bereits über ähnliche Crowdfunding-Projekte berichtet haben.

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Crowdfunding-Projekte: So gelingt die Schwarmfinanzierung Crowdfunding-Projekte können sich auch für etablierte Unternehmen lohnen. (© 2016 Atstock Productions/Shutterstock)

Was ist Crowdfunding?

Crowdfunding-Projekte nutzen für ihre Finanzierung die finanziellen Ressourcen eines möglichst großen Pools von Unterstützern. Auf Plattformen werden die Projekte vorgestellt und Interessierte können sich für einen meist beliebig hohen Beitrag entscheiden, den sie zur Umsetzung leisten möchten. Als Gegenleistung erhalten sie einen sogenannten Reward, der von der Höhe der Zahlung abhängt, zum Beispiel eine Namensnennung auf der Internetseite oder ein Exemplar des fertigen Produkts. Für etablierte Unternehmen kann sich Crowdfunding zum Beispiel lohnen, um mehr Aufmerksamkeit für ein innovatives Produkt zu gewinnen, oder um bei einem risikoreichen Projekt sicherzustellen, dass sich genug Käufer dafür finden.

Die richtige Plattform wählen

Bevor Sie Ihre Kampagne starten können, müssen Sie sich für die geeignete Crowdfunding-Plattform entscheiden. Dabei spielt unter anderem eine wichtige Rolle, ob Sie Ihre Kampagne nur national oder auch international laufen lassen wollen. International können Sie zum Beispiel Kickstarter und Indiegogo nutzen, national sind Startnext und VisionBakery zu nennen. Unter Umständen kommt es für Sie auch in Frage, eine themenbezogene Plattform zu wählen. Dort erreichen Sie direkt eine potenziell interessierte Zielgruppe, allerdings meist auch weniger Menschen als bei größeren Anbietern. Nicht zuletzt sollten Sie auch die Aufmachung und das Konzept der Seite genau betrachten und entscheiden, ob es zu Ihrem Projekt passt.

Die passende Zielsumme festlegen

Das ist leichter gesagt als getan, denn Crowdfunding-Projekte laufen oft nach dem Prinzip "Alles oder nichts" ab: Wenn Sie Ihr Finanzierungsziel nicht erreichen, erhalten Sie nichts von dem gesammelten Geld, sondern dieses geht an die Unterstützer zurück. Setzen Sie die Zielsumme also nicht unrealistisch hoch an, bedenken Sie andererseits aber auch, welchen Betrag Sie für die Umsetzung mindestens benötigen. Vergessen Sie dabei nicht die Kosten für die Rewards und deren Versand.

Attraktive Rewards anbieten

Bei der Auswahl der Rewards sollten Sie Ihre Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren und bedenken, was für sie interessant ist. Bei einem innovativen Produkt ist es natürlich naheliegend, dieses zu einem Preis abzugeben, der unter dem späteren Verkaufspreis liegt. Allerdings möchte vielleicht nicht jeder Unterstützer direkt das Produkt erwerben. Sie sollten deshalb auch für kleinere Beträge Rewards anbieten, die einen Mehrwert haben und einen Anreiz zur Unterstützung darstellen.

Unterstützer finden

Die Unterstützer sind das Herzstück der Crowdfunding-Kampagne – wenn Sie zu wenige finden, wird die Finanzierung nicht erfolgreich sein. Also sollten Sie viel Zeit und Kraft investieren, um möglichst viele Menschen für Ihr Projekt zu begeistern – und das am besten möglichst schnell. Denn je mehr Unterstützer Sie gleich zu Anfang haben, desto erfolgreicher kann Ihre Kampagne werden. Wenn Sie schnell eine relativ hohe Summe erreichen, macht das einen guten Eindruck auf weitere potenzielle Unterstützer und Multiplikatoren. So gewinnen Sie Unterstützer für Ihre Crowdfunding-Projekte:

  • Gestalten Sie Ihre Geschichte spannend: Präsentieren Sie sich und Ihr Projekt auf passende und interessante Weise. Ein gut gemachtes Video lohnt sich dabei immer und gibt den potenziellen Unterstützern einen guten Einblick.
  • Nutzen Sie vorhandene Kanäle: Die Kampagne sollte natürlich nicht nur isoliert auf der Crowdfunding-Plattform laufen. Nutzen Sie stattdessen alle bestehenden Kanäle, um auf  Ihr Projekt aufmerksam zu machen, zum Beispiel Ihren Newsletter, Ihre Unternehmenswebseite oder Ihre Social-Media-Kanäle.
  • Binden Sie Journalisten ein: Auch Journalisten und Blogger sind gute Multiplikatoren, die Sie nicht vernachlässigen sollten. Konzentrieren Sie sich dabei vor allem auf Medien, die zu Ihrem Projekt und Ihrer Zielgruppe passen und die idealerweise bereits über ähnliche Crowdfunding-Projekte berichtet haben.

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