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Ab Juli: Verzugspauschale bei verspäteter Lohnzahlung

Ärgerlich für Arbeitnehmer wie für Chefs: eine verspätete Lohnzahlung. Bisher konnten Beschäftigte bei einer Verzögerung Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozent geltend machen. Ab Juli 2016 wird es nun noch teurer für Arbeitgeber, denn dann kommt eine Verzugspauschale dazu.
Ab Juli: Verzugspauschale bei verspäteter Lohnzahlung Ab Juli 2016 können Arbeitnehmer 40 Euro Verzugspauschale bei verspäteter Lohnzahlung einfordern. (© 2016 NeydtStock/Shutterstock)

40 Euro Verzugspauschale bei verspäteter Lohnzahlung

Eine verspätete Lohnzahlung sorgt für miese Stimmung bei Mitarbeitern, das steht außer Frage. Neben der getrübten Arbeitsatmosphäre kann die Verspätung aber auch arbeitsrechtliche Folgen haben, nämlich in Form besagter Verzugszinsen. Das ist aber noch nicht alles: Ab Juli dieses Jahres müssen Entscheider eine Verzugspauschale in Höhe von 40 Euro zahlen, wenn Arbeitnehmer diese einfordern. Diese Regelung galt bisher nur für Beschäftigte mit nach dem 28. Juli 2014 abgeschlossenen Arbeitsverträgen. Nun soll sie in Bälde auch für ältere Verträge gelten.

Weshalb eine Verzugspauschale existiert, erklärt Jens Pfanne vom Deutschen Gewerkschaftsbund, wie das Portal "Impulse" berichtet:

"Die Pauschale ist als Kompensation für den Aufwand des Arbeitnehmers gedacht."

Verzug gilt ab dem ersten verspäteten Tag

Arbeitnehmer können ihr Recht bereits ab dem ersten Tag des Verzugs geltend machen. Wann der genaue Tag der Lohnzahlung ist, steht in der Regel im Arbeitsvertrag. Die Kompensation ist auch dann wirksam, wenn nur ein Teil des Gehalts fehlt, wie Frank Hartmann, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Wuppertal meint. Die Rechtsgrundlage für Verzugszinsen und sonstige Verzugsschäden bildet §288 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).

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Ab Juli: Verzugspauschale bei verspäteter Lohnzahlung Ab Juli 2016 können Arbeitnehmer 40 Euro Verzugspauschale bei verspäteter Lohnzahlung einfordern. (© 2016 NeydtStock/Shutterstock)

40 Euro Verzugspauschale bei verspäteter Lohnzahlung

Eine verspätete Lohnzahlung sorgt für miese Stimmung bei Mitarbeitern, das steht außer Frage. Neben der getrübten Arbeitsatmosphäre kann die Verspätung aber auch arbeitsrechtliche Folgen haben, nämlich in Form besagter Verzugszinsen. Das ist aber noch nicht alles: Ab Juli dieses Jahres müssen Entscheider eine Verzugspauschale in Höhe von 40 Euro zahlen, wenn Arbeitnehmer diese einfordern. Diese Regelung galt bisher nur für Beschäftigte mit nach dem 28. Juli 2014 abgeschlossenen Arbeitsverträgen. Nun soll sie in Bälde auch für ältere Verträge gelten.

Weshalb eine Verzugspauschale existiert, erklärt Jens Pfanne vom Deutschen Gewerkschaftsbund, wie das Portal "Impulse" berichtet:

"Die Pauschale ist als Kompensation für den Aufwand des Arbeitnehmers gedacht."

Verzug gilt ab dem ersten verspäteten Tag

Arbeitnehmer können ihr Recht bereits ab dem ersten Tag des Verzugs geltend machen. Wann der genaue Tag der Lohnzahlung ist, steht in der Regel im Arbeitsvertrag. Die Kompensation ist auch dann wirksam, wenn nur ein Teil des Gehalts fehlt, wie Frank Hartmann, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Wuppertal meint. Die Rechtsgrundlage für Verzugszinsen und sonstige Verzugsschäden bildet §288 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).

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