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Instant Payments: Die nächste Revolution im Zahlungsverkehr

Kein Warten auf Zahlungseingänge, kein Prüfen der Kontobewegungen – mit Instant Payments werden Beträge quasi in Echtzeit an den Zahlungsempfänger transferiert. Die neue Technologie hat nach Einschätzungen von Experten das Potenzial den Zahlungsverkehr in Europa nachhaltig zu verändern.
Instant Payments: Die nächste Revolution im Zahlungsverkehr. Viele Unternehmen haben heute schon Bedarf an Instant Payments. (© 2016 Constantin Stanciu/Shutterstock)

Instant Payments: Zahlungsverkehr in WhatsApp-Geschwindigkeit

Nach der Umstellung auf das SEPA-Verfahren zur Erleichterung des europäischen Zahlungsverkehrs, sind Instant Payments, also der Geldtransfer in Echtzeit, das logische Nachfolgeprojekt, das die Europäische Zentralbank (EZB) nun forcieren will. In Zeiten von Echtzeit-Kommunikation ist es kaum verständlich, warum Banking nicht ebenso funktionieren kann. Mit Instant Payments sollen Zahlungen innerhalb von Sekunden beim Empfänger eingehen, auch nachts und am Wochenende. Eine Befragung des Forschungsinstituts ibi research der Universität Regensburg zeigt nun, wie Instant Payments in der Zukunft genutzt werden könnten.

Nützliches, aber nicht zwingend erforderliches Extra für Verbraucher

Nach Einschätzung von Verbrauchern wären Instant Payments zwar eine durchaus nützliche Option im Zahlungsverkehr, aber nicht zwingend erforderlich. Im Allgemeinen sind sie jedoch zufrieden mit der Geschwindigkeit der gängigen Zahlungsverfahren wie Überweisungen oder Lastschriften. Nur wenige hätten in der Vergangenheit häufiger Bedarf an sofortigen Geldtransfers gehabt.

Bereits heute Bedarf für Instant Payments bei Unternehmen

Ganz anders sieht es bei Unternehmen und Organisationen aus: Hier besteht bereits heute vielfach der Bedarf nach Echtzeit-Zahlungen. 27 Prozent würden den Echtzeit-Zahlungsverkehr sofort nutzen wollen, weitere 50 Prozent der Unternehmen halten Instant Payments für eine überlegenswerte Option. Sie sehen vor allem im Umgang mit weniger solventen Schuldnern, insbesondere aus "kritischen" Ländern, großes Potenzial in Instant Payments. Haupteinsatzzweck wären für viele Unternehmen allerdings Zahlungen, für die heute Eil-Überweisungen erforderlich sind. Auch um Skontovorteile nutzen zu können,  halten Unternehmen Instant Payments für sinnvoll.

Weiterführende Links:

  • Keine Sorge! Neue Technologien im Zahlungsverkehr bedeuten nicht zwgingend das Ende der Kaffeekasse.
  • Auch wenn Instant Payments noch Zukunftsmusik sind: Vom Bargeld können sich viele Deutsche beim Bezahlen durchaus verabschieden.
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Instant Payments: Die nächste Revolution im Zahlungsverkehr. Viele Unternehmen haben heute schon Bedarf an Instant Payments. (© 2016 Constantin Stanciu/Shutterstock)

Instant Payments: Zahlungsverkehr in WhatsApp-Geschwindigkeit

Nach der Umstellung auf das SEPA-Verfahren zur Erleichterung des europäischen Zahlungsverkehrs, sind Instant Payments, also der Geldtransfer in Echtzeit, das logische Nachfolgeprojekt, das die Europäische Zentralbank (EZB) nun forcieren will. In Zeiten von Echtzeit-Kommunikation ist es kaum verständlich, warum Banking nicht ebenso funktionieren kann. Mit Instant Payments sollen Zahlungen innerhalb von Sekunden beim Empfänger eingehen, auch nachts und am Wochenende. Eine Befragung des Forschungsinstituts ibi research der Universität Regensburg zeigt nun, wie Instant Payments in der Zukunft genutzt werden könnten.

Nützliches, aber nicht zwingend erforderliches Extra für Verbraucher

Nach Einschätzung von Verbrauchern wären Instant Payments zwar eine durchaus nützliche Option im Zahlungsverkehr, aber nicht zwingend erforderlich. Im Allgemeinen sind sie jedoch zufrieden mit der Geschwindigkeit der gängigen Zahlungsverfahren wie Überweisungen oder Lastschriften. Nur wenige hätten in der Vergangenheit häufiger Bedarf an sofortigen Geldtransfers gehabt.

Bereits heute Bedarf für Instant Payments bei Unternehmen

Ganz anders sieht es bei Unternehmen und Organisationen aus: Hier besteht bereits heute vielfach der Bedarf nach Echtzeit-Zahlungen. 27 Prozent würden den Echtzeit-Zahlungsverkehr sofort nutzen wollen, weitere 50 Prozent der Unternehmen halten Instant Payments für eine überlegenswerte Option. Sie sehen vor allem im Umgang mit weniger solventen Schuldnern, insbesondere aus "kritischen" Ländern, großes Potenzial in Instant Payments. Haupteinsatzzweck wären für viele Unternehmen allerdings Zahlungen, für die heute Eil-Überweisungen erforderlich sind. Auch um Skontovorteile nutzen zu können,  halten Unternehmen Instant Payments für sinnvoll.

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  • Auch wenn Instant Payments noch Zukunftsmusik sind: Vom Bargeld können sich viele Deutsche beim Bezahlen durchaus verabschieden.
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