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Neuer Mindestlohn: Ab 2017 zahlen Arbeitgeber 8,84 Euro

Ab 2017 müssen Arbeitgeber draufzahlen. Denn dann gilt der neue Mindestlohn. Die Mindestlohnkommission hat entschieden, dass dieser bei 8,84 Euro liegen wird. Damit fällt er höher aus als erwartet.
Neuer Mindestlohn: Ab 2017 zahlen Arbeitgeber 8,84 Euro Laut Gesetz muss der Mindestlohn alle zwei Jahre angepasst werden. (© 2016 Wolfilser/Shutterstock)

Mindestlohn ab 2017 beträgt 34 Cent mehr

Der aktuelle gesetzliche Mindestlohn beträgt 8,50 Euro, ab 2017 werden es 8,84 Euro sein. Damit können Arbeitnehmer, die den Mindestlohn erhalten, ab dem 1. Januar 2017 mit einem Plus von 34 Cent pro Stunde rechnen. Dies entschied die Mindestlohnkommission von Arbeitgebern und Arbeitnehmern am Dienstag in Berlin. Der Beschluss wurde einstimmig gefällt, wie Jan Zilius, der Vorsitzende der Kommission und ehemalige Arbeitsdirektor des Energiekonzerns RWE, sagte.

Als Grundlage zur Bestimmung der Höhe des Mindestlohns wurde der Tarifindex hinzugezogen. Dieser wird vom Statistischen Bundesamt ermittelt, wie die "Tagesschau" berichtet. Demnach stiegen die Löhne und Gehälter in den letzten eineinhalb Jahren um durchschnittlich 3,2 Prozent an.

Unklar war zunächst, ob neben den rund 500 bestehenden Tarifverträgen auch die jüngsten Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst sowie in der Metall- und Elektrobranche hinzugezogen werden sollten. Die Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Mindestlohnkommission einigten sich letztlich darauf, zumindest die Abschlüsse des öffentlichen Dienstes zu berücksichtigen.

Anhebungen alle zwei Jahre

Laut Gesetz muss der Mindestlohn alle zwei Jahre angepasst werden. Das heißt, dass nach der Erhöhung im Jahr 2017 erst wieder 2019 mit einer Anhebung zu rechnen ist. Der Mindestlohn gilt für rund vier Millionen Beschäftigte des Niedriglohnsektors.

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Neuer Mindestlohn: Ab 2017 zahlen Arbeitgeber 8,84 Euro Laut Gesetz muss der Mindestlohn alle zwei Jahre angepasst werden. (© 2016 Wolfilser/Shutterstock)

Mindestlohn ab 2017 beträgt 34 Cent mehr

Der aktuelle gesetzliche Mindestlohn beträgt 8,50 Euro, ab 2017 werden es 8,84 Euro sein. Damit können Arbeitnehmer, die den Mindestlohn erhalten, ab dem 1. Januar 2017 mit einem Plus von 34 Cent pro Stunde rechnen. Dies entschied die Mindestlohnkommission von Arbeitgebern und Arbeitnehmern am Dienstag in Berlin. Der Beschluss wurde einstimmig gefällt, wie Jan Zilius, der Vorsitzende der Kommission und ehemalige Arbeitsdirektor des Energiekonzerns RWE, sagte.

Als Grundlage zur Bestimmung der Höhe des Mindestlohns wurde der Tarifindex hinzugezogen. Dieser wird vom Statistischen Bundesamt ermittelt, wie die "Tagesschau" berichtet. Demnach stiegen die Löhne und Gehälter in den letzten eineinhalb Jahren um durchschnittlich 3,2 Prozent an.

Unklar war zunächst, ob neben den rund 500 bestehenden Tarifverträgen auch die jüngsten Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst sowie in der Metall- und Elektrobranche hinzugezogen werden sollten. Die Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Mindestlohnkommission einigten sich letztlich darauf, zumindest die Abschlüsse des öffentlichen Dienstes zu berücksichtigen.

Anhebungen alle zwei Jahre

Laut Gesetz muss der Mindestlohn alle zwei Jahre angepasst werden. Das heißt, dass nach der Erhöhung im Jahr 2017 erst wieder 2019 mit einer Anhebung zu rechnen ist. Der Mindestlohn gilt für rund vier Millionen Beschäftigte des Niedriglohnsektors.

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