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Viele Unternehmen haben mehrere Datenschutzerklärungen

Die Umsetzung der kürzlich in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung dürfte für Unternehmen einiges an Arbeit mit sich bringen. Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, haben zahlreiche Unternehmen nämlich nicht nur eine Datenschutzerklärung, die nun angepasst werden muss, sondern gleich mehrere.
Viele Unternehmen haben mehrere Datenschutzerklärungen Bis Mai 2018 müssen die Datenschutzerklärungen deutscher Unternehmen der neuen EU-Regelung entsprechen. (© 2016 Jirsak/Shutterstock)

Jedes dritte Unternehmen nutzt mehrere Datenschutzerklärungen

Datenschutzerklärungen gehören mittlerweile zum Standard. Unternehmen sind schließlich verpflichtet, Kunden oder Nutzer über die Verwendung personenbezogener Daten aufzuklären und deren Einwilligung dafür einzuholen. Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom zeigt nun, dass mehr als jedes dritte Unternehmen nicht nur ein solches Formular besitzt, sondern gleich mehrere Datenschutzerklärungen verwendet. Lediglich 62 Prozent der befragten Unternehmen kamen mit einer Datenschutzerklärung aus. Befragt wurden 509 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern.

Anzahl der Datenschutzerklärungen abhängig von Unternehmensgröße

Deutlich wurde, dass offenbar ein Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und der Anzahl der verwendeten Datenschutzerklärungen besteht. Bei Großunternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern reicht eine solche Erklärung nur in den seltensten Fällen aus: 89 Prozent nutzen mehrere. Jedes Fünfte Unternehmen dieser Größenordnung arbeitet sogar mit mehr als fünf Datenschutzerklärungen.  37 Prozent der Großunternehmen verfügen über drei bis fünf Datenschutzerklärungen, knapp ein Drittel (32 Prozent) verwendet zwei verschiedene Ausführungen. Angesichts dieser Flut an Datenschutzerklärungen kommt auf die Unternehmen bis Mai 2018 einiges an Arbeit zu.

Neue Regelungen müssen bis Mai 2018 umgesetzt werden

Der 23. Mai 2018 ist Stichtag für die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung, die kürzlich vom EU-Parlament beschlossen wurde. Durch die Verordnung sollen die Regeln für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen innerhalb der EU vereinheitlicht werden. Die Neuregelung bringt für Unternehmen zusätzliche Informationspflichten mit sich.  Zudem wurden die formalen Vorgaben für Einwilligungen durch die EU-Verordnung verschärft. "Mit der Einführung der EU-Datenschutz-Grundverordnung müssen sämtliche Datenschutzerklärungen auf den neuesten Stand gebracht werden", erklärt Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin Datenschutz und Sicherheit die Konsequenzen der Gesetzesänderung.

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Viele Unternehmen haben mehrere Datenschutzerklärungen Bis Mai 2018 müssen die Datenschutzerklärungen deutscher Unternehmen der neuen EU-Regelung entsprechen. (© 2016 Jirsak/Shutterstock)

Jedes dritte Unternehmen nutzt mehrere Datenschutzerklärungen

Datenschutzerklärungen gehören mittlerweile zum Standard. Unternehmen sind schließlich verpflichtet, Kunden oder Nutzer über die Verwendung personenbezogener Daten aufzuklären und deren Einwilligung dafür einzuholen. Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom zeigt nun, dass mehr als jedes dritte Unternehmen nicht nur ein solches Formular besitzt, sondern gleich mehrere Datenschutzerklärungen verwendet. Lediglich 62 Prozent der befragten Unternehmen kamen mit einer Datenschutzerklärung aus. Befragt wurden 509 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern.

Anzahl der Datenschutzerklärungen abhängig von Unternehmensgröße

Deutlich wurde, dass offenbar ein Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und der Anzahl der verwendeten Datenschutzerklärungen besteht. Bei Großunternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern reicht eine solche Erklärung nur in den seltensten Fällen aus: 89 Prozent nutzen mehrere. Jedes Fünfte Unternehmen dieser Größenordnung arbeitet sogar mit mehr als fünf Datenschutzerklärungen.  37 Prozent der Großunternehmen verfügen über drei bis fünf Datenschutzerklärungen, knapp ein Drittel (32 Prozent) verwendet zwei verschiedene Ausführungen. Angesichts dieser Flut an Datenschutzerklärungen kommt auf die Unternehmen bis Mai 2018 einiges an Arbeit zu.

Neue Regelungen müssen bis Mai 2018 umgesetzt werden

Der 23. Mai 2018 ist Stichtag für die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung, die kürzlich vom EU-Parlament beschlossen wurde. Durch die Verordnung sollen die Regeln für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen innerhalb der EU vereinheitlicht werden. Die Neuregelung bringt für Unternehmen zusätzliche Informationspflichten mit sich.  Zudem wurden die formalen Vorgaben für Einwilligungen durch die EU-Verordnung verschärft. "Mit der Einführung der EU-Datenschutz-Grundverordnung müssen sämtliche Datenschutzerklärungen auf den neuesten Stand gebracht werden", erklärt Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin Datenschutz und Sicherheit die Konsequenzen der Gesetzesänderung.

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